Februar 2018: 35 Teilnehmer trotzen Kälte, Wind und Karneval

Es ging in etwas mehr als einer Stunde um die zehn Kilometer über die Kö, nach Oberkassel und zurück, am Bahnhof vorbei und wieder zum Fürstenplatz. Einige wenige Teilnehmer waren kostümiert, ja es kamen sogar einzelne Luftschlangen zum Einsatz!

Es war unangenehm kalt, deshalb recht herzlichen Dank an Alle die mitgefahren sind und der Kälte getrotzt haben!

Wie bereits bei den letzten beiden CMs wurden wir auch diesmal wieder von einem zivilen PKW, besetzt mit drei uniformierten Menschen, begleitet bzw. verfolgt. Zum Einsatz kommt hier ein grüner Polo-Kombi(?) mit Kennzeichen NE R 241. Auf freundlich-interessiertes Nachfragen nach dem Anlass dieser Begleitung wurde nur beschieden, dass sie es seien, die die Fragen stellen. Eine Antwort die ich eher in einem schlechten Krimi erwartet hätte …

Aus technischen Gründen gibt es diesmal leider kein Tracking und keine genaue KM-Zahl – bei der nächsten CM wird das wieder funktionieren.

Die nächste Düsseldorfer Critical Mass findet statt: am 9. März, wie immer um 19 Uhr am Fürstenplatz.

Frohe Fahrt und gutes Ankommen!

-JF-
-DK-


6 Antworten auf „Februar 2018: 35 Teilnehmer trotzen Kälte, Wind und Karneval“


  1. 1 Peter Pedal 17. Februar 2018 um 14:34 Uhr

    Da es die Verantwortlichen offensichtlich bis dato augenscheinlich einfach nicht für nötig halten, auch auf die Anfrage bzgl. der höchstwahrscheinlich nicht legalen Beschattung vom Oktober zu antworten, denke ich, dass insbesondere im Kontext mit der geschilderten nassforschen aktuellen Entgegnung der Trachtentruppe: „dass sie es seien, die die Fragen stellen“, „dass“ nunmehr wir es sind, die die entsprechenden Dienstaufsichtsbeschwerde „stellen“.

    Peter Pedal

  2. 2 jupp flassbeck 17. Februar 2018 um 16:17 Uhr

    @Peter

    Ich halte es für sinnvoller, wenn denn nötig, sich den „Beschattungen“ komplett zu entziehen.
    D.h. die kommenden Düsseldorfer CMs konspirativ, an wechselnden Startpunkten, zu unterschiedlichen Zeiten zu starten, die Kommunikation und auch das livetracking nur noch in geschlossenen Benutzergruppen und verschlüsselt statt finden zu lassen – dafür dann aber nrw-weit zu mobilisieren.

    Leider habe ich versäumt zu überprüfen ob dort/von denen auch ein IMSI-Catcher eingesetzt wird.

    Der bislang von „denen“ betriebene Aufwand, >1000€ pro Einsatzabend * 3, wird nicht durch „Beobachten der Szene“ gerechtfertigt, sondern nur durch einen konkreten Auftrag.

    Die Critical Mass ist aber kein Honigtopf an dem Menschenjäger irgend jemanden abgreifen! Das wird nicht geschehen.

    Vielleicht sind die im März ja auch weg, sonst müssen sich unsere Düsseldorfer Stadtpolizisten mal mit denen beschäftigen, bei denen diese Schlapphüte, auch wenn die unter der gleichen Fahne segeln, auch nicht sonderlich beliebt sind.

    Ich habe auch noch die ein oder andere Idee („Surprise, surprise!“), der WDR könnte auch mal wieder zu uns kommen.

    Arme Seelen, je länger ich drüber nachdenke um so mehr erfüllt es meine Christenseele mit dem tiefen Gefühl des Mitleids und Bedauerns – arme Seelen, da mag selbst das Purgatorium nicht reichen diese Seelen zu läutern.

  3. 3 Peter Pedal 18. Februar 2018 um 16:56 Uhr

    ;-)))))

    Lieber Jupp,

    unabhängig von Dienstaufsichstbeschwerde & Co habe ich da auch eine Idee ……….

    Verschniefte Grüße

    PP

  4. 4 jupp flassbeck 19. Februar 2018 um 22:44 Uhr

    @Peter

    Kennst Du den Juristentalk zur Dienstaufsichtsbeschwerde?
    Die drei F?
    Formlos, fristlos, fruchtlos.

    Eine Dienstaufsichtsbeschwerde hat keine zwingend disziplinarische oder gar juristische Auswirkung.
    Mehr als ein erhobener Zeigefinger und ein ihr bösen, bösen Jungs, geschieht da nicht.

    Öffentlichkeit halte ich da für sehr viel wirksamer, WDR, EXPRESS, usw.
    Und dann sind da ja auch noch die Politik und die persönlichen Netzwerke, die man aktivieren kann.

    Von den dreien in dem Auto wird, statistisch gesehen, mindestens einer ein gravierendes Drogenproblem haben, vielleicht können wir auch da mal ansetzen …

  5. 5 Peter Pedal 02. März 2018 um 0:24 Uhr

    Diskussion zum Diesel-Skandal

    (Vielleicht als separater aktueller Blog?)

    Eilige Intuition
    01.03.2018, 18:55 Uhr

    Die abgasverseuchte Corneliusstraße ‚genießt‘ seit Jahrzehnten inzwischen bundes-/europaweit einen höheren Bekanntheitsgrad als ehedem die Kö oder die „Längste Theke der Welt“.

    Dass dem beispielhaften Verfechter des Fahrradfahrens und leidenschaftlichem Grand-Depart-Veranstalter (Tour de France Start) OB Thomas Geisel nichts originelleres einfällt, als mittels klassischen „Beamten-Ping-Pong“ nach Jahrzehnten völligen Handlungsstillstands Schuldzuweisungen an Land und Bund weiterzureichen, entspricht einer endgültigen verkehrs- und umwelt-/politischen Bankrotterklärung.

    Dass der SPD-Oberbürgermeister zum weltweiten Höhepunkt des Dieselskandals ausgerechnet als Dienstwagen einen Diesel geordert hat, lässt sowohl an seinem politischem Instinkt als auch an dessen Vorbildfunktion erhebliche Zweifel aufkommen.

    “ Ein Elektro-Auto oder ein Hybrid kam für ihn nicht in Frage.“

    (…)

    „Die Dieselentscheidung steht im Widerspruch zu Geisels Aussagen vor wenigen Tagen bei der Präsentation des Elektroroller-Leihsystems Eddy. „Mit Blick auf die Diskussion um Luftreinhaltung ist es wichtig, Mobilitätsangebote mit abgasarmen Antrieben zu forcieren“, hatte er vergangene Woche gesagt. „Unser Ziel ist es, dass die städtischen Straßen entlastet werden, die Umweltbelastung reduziert und damit die Lebensqualität gesteigert wird. Letztlich geht es um ein verändertes Mobilitätsverhalten – und um Mobilität losgelöst vom eigenen Auto“, sagte der OB kürzlich.“

    Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/duesseldorf-thomas-geisel-bestellt-neuen-diesel-als-dienstwagen-aid-1.7034434

    Glaubwürdigkeit sieht anders aus.

    aus:

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/diesel-fahrverbote-2018-sind-zulaessig-duesseldorfs-ob-geisel-kritisiert-urteil-aid-1.7413494

    *****************************

    Eilige Intuition
    01.03.2018, 18:30 Uhr

    @ Glosse

    28.02.2018, 16:13 Uhr

    „Auch bei diesem Thema ist die AfD die einzige Partei, die eine realistische Sicht auf die Dinge hat, in dem sie die Grenzwerte anzweifelt. Wer gestern Quarks gesehen hat, konnte feststellen, dass die ganze Diskussion über Dieselfahrverbote absurd ist. Es wurde festgestellt, dass die Grenzwerte selbst durch Dieselfahrverbote nicht eingehalten werden. Die Feinstaubbelastung sinkt ohnehin jährlich. Es gibt nachweislich keine Toten durch Feinstaub. Die Belastung durch Feinstaub ist unbeachtlich. Die ganze Hysterie über Feinstaub haben Umweltaktivisten und die EU verursacht.“

    Bei so viel unfassbarer und rücksichtsloser Ignoranz gegenüber feststehenden weltweiten wissenschaftlichen Erkenntnissen bzw. sämtlichen Tatsachen und nachprüfbaren Fakten über Ökologie und Gesundheit bleibt einem schlicht die Spuke weg.

    aus:
    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/grosse-unsicherheit-nach-diesel-urteil-aid-1.7425771

    Beste Grüße

    PP

  6. 6 jupp flassbeck 08. März 2018 um 20:49 Uhr

    Es sind ja nicht nur Feinstaub und Stickoxide, es sind auch der Lärm und die Umgestaltung des Lebensraums Stadt zu einem Verkehrsraum.
    Hieran wird die Düsseldorfer Politik nichts ändern!

    Damit sich etwas ändert ist Widerstand der direkt Betroffenen notwendig -zB mal ein Straßenfest auf der Corneliusstraße von den Anwohnern.
    Wenn es die Stadt nicht schafft einen wirklich autofreien Tag zu veranstalten, dann müssten das eben die Bürger selbst machen, was in Düsseldorf dann allerdings etwas schwieriger würde …

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


× zwei = achtzehn