September 2017: nass, nasser, am nassesten…

Die Critical Mass Düsseldorf im September 2017 fand leider wegen Regens nicht statt. Insgesamt fanden sich nach und nach sechs wasserfeste Pedaleure ein, mithin zu wenig für die kritische Masse. Die Verbleibenden haben sich dann noch für ein stimmungsvolles Foto versammelt:

Es hat wirklich sehr geregnet, deshalb sei es jedem verziehen der nicht da war, aber nur wenn sie oder er zur nächsten CM mindestens noch 2 weitere Radler mitbringt.

Die nächste CM findet statt am Freitag den 13. Oktober, wie immer um 19 Uhr am Fürstenplatz bei hoffentlich goldenem Oktoberwetter!

Kauft Euch mal was, um auch bei Regen Rad zu fahren,
passt auf Euch auf
und kommt gut an!


26 Antworten auf „September 2017: nass, nasser, am nassesten…“


  1. 1 Peter Pedal 09. September 2017 um 20:15 Uhr

    Beste Grüße an die „sechs Unermüdlichen“.

    Ihr seid unsere Helden! Chapeau!

    Hatte zwar letzte Woche einen bösen Sturz auf dem berüchtigten Reinufer-PSEUDO-Radweg durch ein Paar strunzdämliche Fußgänger dort, wollte dennoch die letzte CM mit halbwegs Tageslicht nicht versäumen, aber bei dem Sau-Wetter, Regenkleidung hin oder her ….. ;-((((

    Im bzw ab Oktember haben wir aber eine neue BundesreGIERung und sicher wieder Traumwetter.

    Bis dahin alles Gute

    Peter Pedal

  2. 2 jupp flassbeck 10. September 2017 um 23:02 Uhr

    Hi Peter P
    sollte das Wetter auch nur im entferntesten mit irgendwelchen Wahlergebnissen korrelieren, dann kaufe ich mir einen Neoprenanzug, Flossen, Brille und Schnorchel und stürze mich in den Rhein. rein.

  3. 3 Simon 13. September 2017 um 16:57 Uhr

    Das dürfte das erste Mal seit Jahren sein, dass nur CM-Teilnehmer fotografiert, gefilmt und ins Internet gestellt wurden, die tatsächlich nichts dagegen hatten und sogar zugestimmt haben.

  4. 4 jupp flassbeck 19. September 2017 um 13:51 Uhr
  5. 5 Martin 22. September 2017 um 13:16 Uhr

    Danke, Simon, dass Du dieses Thema mal ansprichst. Ich finde es auch ärgerlich -oder besser gesagt: eine Frechheit- dass andere Leute meinen, mich einfach ungefragt fotografieren zu können und diese Fotos dann völlig gedankenlos auf irgendwelchen Internetseiten hochladen. (Meine Freundin findet das so unzumutbar, dass sie seit ein paar Monaten schon gar nicht mehr mitfährt.)
    Wer auch immer das ist, der da ständig die Persönlichkeitsrechte anderer Menschen ignoriert, sollte mal darüber nachdenken, dass dies dem Ansehen einer solchen (eigentlich guten) Initiative wie Critical Mass erheblich schadet.

  6. 6 jupp flassbeck 22. September 2017 um 19:44 Uhr

    Das Foto hier habe ich gemacht, nach der vorherigen Ansage, dass es für den Blog ist, die Reaktion war, so weit ich mich erinnere – Au ja.

    Die Aussage sollte sein – wir waren hier und auch wenn das Wetter beschissen war – die Stimmung war gut, wo wart ihr?

    -------------

    Die CM ist nicht Nodügida, ist nicht der Global Marihuana March, ist nicht der Hamburger Anti-G20 Protest in Düsseldorf.

    Würde ich da Fotos machen, die würden keine identifizierbaren Menschen zeigen.

    Ich sehe die Fotos und Videos die beispielsweise der Talradler macht
    www.talradler.de
    oder die unser unermüdlicher Fotochronist Bodo schießt
    http://www.mutbuergerdokus.de/html/aktionen-2017.htm
    eher als eine Art Öffentlichkeitsarbeit, die hier in Düsseldorf sehr nötig ist.

    Wer dort nicht abgelichtet werden will, kann dies den Fotografen bei der cm oder später sagen oder mailen und dann werden die Fotos gelöscht. Ohne das mit denen je besprochen zu haben, weiß ich dass dies die unbedingte Vorgehensweise der beiden vorgenannten Fotografen ist.

    Mein Eindruck ist, dass die Mehrheit der Teilnehmer das Fotografieren und Filmen begrüßt. Es wird gewunken und gelacht.

    Wenn ich in Wuppertal oder Köln war und der Talradler war
    auch da, dann gucke ich ob ich mich in den Aufnahmen finde. Oder sonst jemanden den ich kenne … also – ein bisschen eitel bin ich auch. Du nicht?
    Und dann sind da noch die ganzen Kameras im öffentlichen Raum …

    Ich will Deine Position auch nicht herabwürdigen. Einmal bei Facebook oder Google sind solch Bilder sehr schnell den konkreten Identitäten zuzuordnen.
    Die Fotografen sollen sich dazu etwas einfallen lassen – es muss möglich sein mit Fotos und Film die cm zu dokumentieren, mit Menschen die, wie ich, ihr Gesicht zeigen und Menschen die das nicht wollen.

    Für die Fotografen wäre es natürlich einfacher wenn die einen eine Armbinde mit Objektiv und die anderen eine Armbinde mit durchgestrichenem Objektiv trügen, denn so ein Fotograf muss schnell entscheiden, 200iso 1/250 Sekunde. Da ist nicht lange Zeit um eine detaillierte Befragung durchzuführen.

    Ich freu mich über die Fotos.

  7. 7 Katja 28. September 2017 um 18:34 Uhr

    Will nur kurz hier kund tun, dass es mich auch nervt, wenn man mich einfach ungefragt ins Netz stellt.

  8. 8 jupp flassbeck 28. September 2017 um 19:31 Uhr

    @Katja, Martin, Simon

    Das liegt einzig und allein daran dass in D‘df so wenige mitfahren.
    In Wuppertal oder Köln nimmt man eine einzelne Person nicht so wahr, da verschwindet man im Schwarm.
    Eine Lösung wäre einfach ganz viele Mitfahrer mitzubringen … :-)

  9. 9 Peter Pedal 03. Oktober 2017 um 19:00 Uhr

    Diese dauernde Zickerei bzgl. Fotos etc. geht nicht nur mir tierisch auf die Nüsse.

    Wenn ich mich auf eine öffentliche Veranstaltung begebe und dort fotografiert oder gefilmt werde, ist das quasi unvermeidlich.

    Das weiß inzwischen jede/r TeilnehmerIn.

    Fotos mit mehreren Menschen sind in diesem Kontext presse- und persönlichkeitsrechtlich nicht zu beanstanden.
    Das gilt sogar für die Trachtentruppe, wenn nicht Einzelne gezielt herausgestellt abgelichtet werden.

    Und im Fall Critical Mass demonstriere ich ganz bewusst und öffentlich auch mit meinem Gesicht für eine Sache, zu der ich voll stehe. Wie Jupp bereits dazu schrieb, ist das auch nichts Illegales, strafbares oder sonst etwas Verwerfliches, was mir auch nur im Entferntesten irgendwelche Nachteile bringen könnte.

    Es gibt daher auch kein Persönlichkeitsrecht, was mich vor irgendetwas schützen würde, was naturgemäß keine Gefahr in sich birgt. Wozu auch (rhet.).

    Überdies ist es schließlich auch ein Teil der – unausgesprochenen – Philosophie der CM, durch möglichst bunte Öffentlichkeitsarbeit, möglichst immer mehr Menschen für unsere Ziele zu erreichen.

    Wer unbedingt nicht bei unseren Aktionen abgelichtet werden will, dem empfehle ich zur entsprechenden Anonymisierung das Tragen einer möglichst großen Sonnenbrille, Pappnase plus Hut oder Pudelmütze, je nach Jahreszeit oder Überziehen einer Aldi-Tüte mit Sehschlitzen oder die von Jupp weiter oben in anderem Kontext empfohlene Top-Wahlkampf-Ausrüstung: „Neoprenanzug, Flossen, Brille und Schnorchel“.
    Dann klappt das auch mit der Nachbarin.

    -;))))

  10. 10 Peter Pedal 03. Oktober 2017 um 20:11 Uhr

    TV-Tipp:

    ZDF Mediathek

    „Vom Glück auf zwei Rädern“
    Barbara Hahlweg unterwegs mit dem Fahrrad

    https://www.zdf.de/dokumentation/vom-glueck-auf-zwei-raedern-102.html

  11. 11 jupp flassbeck 03. Oktober 2017 um 23:05 Uhr

    Betrifft Diskussion bzgl. Datenschutz

    Habe ich bisher, mitunter etwas flappsig, meine Position vertreten, will ich das Ganze mal etwas moderater angehen.

    Zuerst steht das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung.
    Dies beginnt bereits vor der Aufnahme, denn nach der Aufnahme ist es zu spät.
    Ich halte es auch für nicht zumutbar, dass Menschen die beispielsweise mit Facebook gar nichts am Hut haben wollen, bei Facebook überhaupt erst einmal gucken müssen ob da Fotos von ihnen sind, um die dann zu verhindern. Und bei Instagramm. Picassa. Google. Twitter. Woauchimmer.

    In der Konsequenz bedeutet das, dass wenn ein Fotografierender, egal ob privat oder zur Veröffentlichung, davon ausgehen kann, dass möglicherweise auch nur eine Person im Feld die nicht fotografiert werden möchte, nicht mehr fotografiert.

    Auf der anderen Seite könnte man Deiner Argumentation folgen und sagen, dass bei der CM eben immer fotoografiert wird und dass wenn man sein Gesicht nicht zeigen will, eben weg bleiben soll.

    Das sind so in etwa die beiden Extreme. Ich habe jetzt keine magische Formel, kein salomonisches Urteil das beiden Positionen gerecht wird.

    Ich hoffe dass sich sowohl die von mir genannten Fotografen, als auch andere Pedaleure noch zu Wort melden.

    Na – dann doch noch mal etwas parteiisch, zugleich bitter bis lakonisch – die Forderung nach Anonymität und Datenschutz ertönt ausgerechnet in der Stadt deren CM im Vergleich mit Wuppertal oder Köln die wenigsten Teilnehmer auf die Beine bringt – in Düsseldorf, da hör ich den Heine im Grab kichern.

  12. 12 Peter Pedal 05. Oktober 2017 um 1:50 Uhr

    Lieber Jupp,

    total dekor aka d‘accord.

    (Wobei weder irgendein Insider-Knipser, geschweige Du oder ich grundsätzlich den Drang verspüren dürfte, jemanden abzulichten und zu verbreiten der/die das absolut nicht will. Aber es gibt halt einfach bei aller Rücksichtnahme menschliche Grenzen im zwischenmenschlichen Umgang.)

  13. 13 Ronald Steinert 05. Oktober 2017 um 2:10 Uhr

    @ Peter Pedal betreffs Fotos:
    Das sehe ich genauso. Leider. An sich bin ich für strikte Intim-Sphäre.
    Andererseits hat heute jede(r) von uns seinen Fotoapparat im Mobiltelefon, und überhaupt hat jetzt jede(r) eine Kamera dabei. Wir werden alle pausenlos von irgendjemandem fotografiert und halten selber hemmungslos drauf, so what?

    Das Recht am eigenen Bild ist obsolet geworden.

  14. 14 Martin 05. Oktober 2017 um 22:43 Uhr

    Lieber Jupp, vielen Dank, dass Du wenigenstens mal versuchst, andere Meinungen zu verstehen. Das hat Peter Pedal ja leider nicht geschafft. Seine Meinung hält er für die einzig richtige – alles andere ist nur Zickerei. Wenn er mit seinem Gesicht für CM stehen will, dass muss das natürlich auch jeder andere tun. Und wer es dennoch vermeiden will, muss halt Pappnase und Aldi-Tüte überziehen. Ganz toll, Peter, ganz toll.

    Stellt Euch vor, auch ich habe mich schon mit den juristischen Details dieses Themas befasst. Und für mich verstoßen zwar nicht alle, aber sehr viele der Fotos durchaus gegen geltendes Recht. Aber wollen wir uns nun wirklich juristische Argumente um die Ohren hauen? Das wäre doch wirklich traurig.

    Ich weiß auch, dass es jenseits aller gesetzlichen Regelungen unterschiedliche Meinungen darüber gibt, welche Daten schützenswert sind und welche nicht. Und ich weiß auch, dass es eine ganze Menge Leute gibt, die nicht einfach so fotografiert und im Netz hochgeladen werden wollen – und zwar auch bei CM. (Selbst Peter schreibt, dass dauernd rumgezickt wird – ach schau mal einer an.)

    Ich bin nun also einer von diesen Leuten, die beschlossen haben, mit ihren Daten sehr vorsichtig umzugehen. Und ich finde es nicht akzeptabel, wenn jemand anders sich über MEINE Entscheidung zu MEINEN Daten einfach hinwegsetzt, indem er Fotos oder Filme von mir macht und diese dann auch noch im Internet hochlädt. Entgegen manch gedankenloser Zeitgenossen habe ich nämlich durchaus Antworten auf die häufig gestellte Frage „Ach, was soll da schon passieren?“. Aber wisst Ihr was? Ich will darüber gar nicht diskutieren. Ich will mich nämlich nicht dafür rechtfertigen müssen, dass ich sorgsam mit MEINEN Daten umgehen möchte.

    Ich finde es absolut selbstverständlich, dass man zuerst fragt, wenn man jemanden fotografieren oder filmen will. Und dann auch noch einmal, ob man das auch ins Internet stellen darf. Für mich gehört das tatsächlich zu so einer Art Basis-Höflichkeit – genau wie man lernt, Bitte und Danke zu sagen.

    Mir ist schon klar, dass es während der CM nicht ganz so einfach ist, jeden Einzelnen um Erlaubnis zu fragen. Aber dann müßt Ihr bitte eine andere Lösung finden – oder es einfach sein lassen.

  15. 15 jupp flassbeck 06. Oktober 2017 um 12:02 Uhr

    @Martin

    In der Konsequenz macht die Umsetzung Deiner Forderung für jeden Fotografen die Arbeit unmöglich.
    Das Feld bewegt sich, der Fotograf/Filmer sieht in seinem Sucher nur einen kleinen Ausschnitt, die Schärfe ist auf eine bestimmte Entfernung eingestellt, er sieht Dich nicht und wenn er Dich gesehen hat, dann ist es zu spät und Dein Bild ist im Speicher.
    Unter solchen Vorzeichen könnte und wollte ich, wäre ich Filmer oder Fotograf, nicht arbeiten – dann geht uns allen aber ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste Teil der Öffentlichkeitsarbeit verloren!

    Ich hoffe nicht dass die Diskussion jetzt schon unserer Dokumentaristen abgeschreckt hat …

  16. 16 Peter Pedal 06. Oktober 2017 um 17:46 Uhr

    Lieber @Martin,

    ohne die Diskussion auf die Spitze treiben zu wollen: Hättest Du Dich tatsächlich „mit den juristischen Details dieses Themas befasst“, wüsstest Du, dass Deine Behauptungen jeder gesetzlichen Grundlage, insbesondere der des Presse-. Kunst- und Urheberrechts (siehe § 23, (1) 1-3 KunstUrhG) , entbehren.

    Auch mir liegt der Datenschutz sehr am Herzen und ich gehe ebenfalls „sorgsam mit meinen Daten“ um. Datenschutz in dem von Dir geforderten, absoluten Sinne, wird aber politisch in diesem Kontext von niemandem ernsthaft betrieben.

    „Freilich kann der Abgebildete nicht allein darüber bestimmen, was mit seinem Bildnis oder seinen Bildnissen geschieht. Das Recht am eigenen Bild des Abgebildeten findet seine Schranken dort, wo andere Grundrechte gleichberechtigt Platz beanspruchen können. Das kann zum Beispiel die Pressefreiheit sein oder die Kunstfreiheit.“

    http://anwalt-im-netz.de/urheberrecht/recht-am-eigenen-bild.html

    § 23 KunstUrhG zählt Ausnahmen auf:
    (1) Ohne die nach § 22 erforderliche Einwilligung dürfen verbreitet und zur Schau gestellt werden:
    1. Bildnisse aus dem Bereiche der Zeitgeschichte;
    2. Bilder, auf denen die Personen nur als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstigen Örtlichkeit erscheinen;
    3. Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben;
    4. Bildnisse, die nicht auf Bestellung angefertigt sind, sofern die Verbreitung oder Schaustellung einem höheren Interesse der Kunst dient.
    (2) Die Befugnis erstreckt sich jedoch nicht auf eine Verbreitung und Schaustellung, durch die ein berechtigtes Interesse des Abgebildeten oder, falls dieser verstorben ist, seiner Angehörigen verletzt wird.

    http://anwalt-im-netz.de/urheberrecht/recht-am-eigenen-bild.html

    By the way, bezog sich meine Bemerkung über die „dauernde Zickerei“ insbesonders auf eine bestimmte Person, die nicht allein mich auf den Touren häufig nervt (Vielleicht bist Du das ja.;.))) und in diesem Blogg lediglich auf zwei PosterInnen. Da ist wirklich nix mit „ach schau mal einer an.“.

    Jupp und Ronald haben überdies deutlich gemacht, dass jede journalistische Arbeit in solchem Fall unmöglich wird.

    „Mir ist schon klar, dass es während der CM nicht ganz so einfach ist, jeden Einzelnen um Erlaubnis zu fragen. Aber dann müßt Ihr bitte eine andere Lösung finden – oder es einfach sein lassen.“
    Lieber @Martin, dass Du mit dieser Forderung ausdrücklich die Pressefreiheit grundsätzlich abschaffen willst, ist doch wohl nicht Dein Ernst.

  17. 17 jupp flassbeck 06. Oktober 2017 um 23:50 Uhr

    In Wuppertal, wo ich gerade her komme, wurde die Meinung artikuliert, dass die CM eine öffentliche Veranstaltung ist, dass dort auch fotografiert und gefilmt wird und dass dies ein integraler und notwendiger Bestandteil der Wuppertaler CM sei und ansonsten diese Diskussion, hier, ein Problem von uns Düsseldorfern ist und dass dies sicher auch an der geringen Teilnehmerzahl liegt.

  18. 18 jupp flassbeck 08. Oktober 2017 um 14:24 Uhr

    Hier gibt es jetzt einen Clip aus Wuppertal, der die Persönlichkeitsrechte der Teilnehmer wart, indem so gut wie keine Gesichter gezeigt werden.

    https://www.youtube.com/watch?v=ktbrb5WQVN8

    Sehr stimmungsvoll, gleichwohl finde ich dass der Clip nicht „funktioniert“. Ich würde so etwas gerne gegen Sequenzen mit einer Vorbeifahrt, bei der man auch die Gesichter zeigt, geschnitten sehen.

  19. 19 jupp flassbeck 09. Oktober 2017 um 20:02 Uhr

    Aktionskonsens der Düsseldorfer Critical Mass bezüglich Lichtbildaufnahmen und Wahrung von Persönlichkeitsrechten (Entwurf) [klingt schon mal geil deutsch-bürokratisch!!11]

    Bei allen Lichtbildaufnahmen die im Namen, im
    Interesse oder von Freunden der CM Düsseldorf aufgenommen und weiter
    verbreitet werden, gibt es zwischen Aufnahme und Veröffentlichung eine
    Frist von mindestens drei Tagen, binnen derer diejenigen die aufgenommen
    wurden, mittels Mail und Foto, einer Veröffentlichung widersprechen können.

    Lichtbildaufnahmen die im Namen, im Interesse oder von Freunden der CM
    Düsseldorf aufgenommen und veröffentlicht werden, werden den Betreibern
    des Blogs zeitnah verfügbar gemacht um etwaige Löschbitten abzugleichen.

    Veröffentlichte Aufnahmen werden im Blog verlinkt, etwaige Löschanfragen nach der Veröffentlichung weiter geleitet.

    Diese Vereinbarung ist eine freiwillige Übereinkunft, ein gentlemans
    agreement, good will – best practise.

    Hier von unberührt sind private Fotos oder Fotos von Personen oder Gruppen die diesem Aktionskonsens nicht zugestimmt haben, wie zB. der Polizei, der Verkehrsüberwachung und den Betreibern der vielen Webcams in dieser Stadt.

  20. 20 Martin 15. Oktober 2017 um 18:34 Uhr

    Entschuldigung, Jupp, aber hattest Du nicht selbst gesagt:

    „Ich halte es auch für nicht zumutbar, dass Menschen die beispielsweise mit Facebook gar nichts am Hut haben wollen, bei Facebook überhaupt erst einmal gucken müssen ob da Fotos von ihnen sind, um die dann zu verhindern. Und bei Instagramm. Picassa. Google. Twitter. Woauchimmer.“

    Warum soll es dann nun doch so gehandhabt werden, dass derjenige, der nicht im Internet landen will, das Internet nach seinen Bildern durchsuchen und widersprechen muss?

  21. 21 jupp flassbeck 16. Oktober 2017 um 0:49 Uhr

    @Martin

    Sollst Du ja eben nicht. Meistens sieht man dass man gefilmt wird. Und dann kann man eine Mail schicken, auch von einem Anonymus Mailer mit einem Bild und der Bitte – bin da gefilmt worden, bitte versucht(!) meine Löschbitte weiter zu leiten. Bild muss schon, Bild ist ja eh da, Name muss nicht.
    Das ist mehr als das was jetzt geht. Das funktioniert aber nur wenn „unsere“ Fotografen eine Frist einbauen zw. Foto und veröffentlichung, das machen die aber. Für andere Fotografen ist hier keiner zuständig.

  22. 22 Susanne 16. Oktober 2017 um 13:39 Uhr

    Ich untersuche auch ständig das gesamte WWW nach Bildern von mir und kann einfach keins finden.

    Was mache ich falsch?

    Wo kann ich noch suchen?

    Fotografiert mich etwa niemand?

    Oder werden meine Fotos geheimgehalten.

    Was soll ich tun?

    Kann mir jemand helfen?

  23. 23 jupp flassbeck 17. Oktober 2017 um 12:08 Uhr

    @Susanne

    Wenn ich das so lese, dann fällt mir dazu leider nur unemanzipierter Macho-Blödsinn ein, wie etwa die Aufforderung mir doch mal ein paar Fotos von Dir zu schicken („Send pics!“) – aber so etwas schreibe ich hier natürlich nicht …

  24. 24 Susanne 18. Oktober 2017 um 20:56 Uhr

    Beim nächsten Mal darfst du mich gerne fotografieren und, wenn das Foto hübsch ist, auch ins Netz stellen, versprochen, du Schelm.

  25. 25 Tanja 23. Oktober 2017 um 18:33 Uhr

    Ich will auch!

  26. 26 jupp flassbeck 24. Oktober 2017 um 23:30 Uhr

    ok. ( dann muss ich mal üben damit meine Fotos besser werden – s.o.)

    Und bringt bitte noch jemanden mit zur cm …

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